Haushalt 2026 Gemeinde Bischofsheim
Fakten. Zahlen. Einordnung
1. Kurzüberblick
Der Haushaltsentwurf 2026 der Gemeinde Bischofsheim weist ein strukturelles Defizit von rund 5 Millionen Euro auf.
Der Ausgleich erfolgt nicht durch strukturelle Einsparungen, sondern durch den Verbrauch von Rücklagen sowie durch die Planung erheblicher Steuererhöhungen, insbesondere bei der Grundsteuer B in den Jahren 2027 bis 2029.
Freiwillige Leistungen werden weitgehend fortgeschrieben. Ein Haushaltssicherungskonzept ist bislang nicht vorgesehen.

2. Zahlenblatt (Kernfakten)
Haushaltslage

Steuerplanung

Rücklagen

Freiwillige Leistungen

Investitionen (Beispiel PV-Anlage)

3. Politische Einordnung
Der Haushalt 2026 ist rechnerisch ausgeglichen, jedoch nicht strukturell konsolidiert.
Rücklagenverbrauch und künftige Steuererhöhungen ersetzen keine Ausgabensteuerung.
Eine systematische Priorisierung freiwilliger Leistungen ist nicht erkennbar.
4. Kernaussagen (zitierfähig)
Der Haushalt wird nicht saniert, sondern zeitlich verschoben.
Steuererhöhungen ersetzen keine Konsolidierung.
Rücklagen sind endlich, strukturelle Defizite nicht.
Forderung
Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts, um:
🔹Ausgaben systematisch zu priorisieren,
🔹Steuererhöhungen als letztes Mittel zu prüfen,
🔹die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu sichern.
Quick & Dirty
Sachliche Einordnung
Der Haushalt 2026 ist rechnerisch ausgeglichen, weist jedoch keine strukturelle Konsolidierung auf.
Die finanzielle Stabilisierung erfolgt zeitlich gestreckt über Rücklagen und Steuererhöhungen.
(Quelle: Haushaltsplan 2025, Haushaltsentwurf 2026 Gemeinde Bischofsheim)

